VDE Blitzschutz
Der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) Blitzschutz ist das Richtwerk für Blitzschutzanlagen. Die neueste Version des VDE Blitzschutz stammt aus dem Jahre 2006 und trägt die Bezeichnung VDE 0185-305. Sie besteht aus 4 Teilen. In Teil 1 werden die allgemeinen Grundsätze behandelt. In Teil 2 geht es um Risiko-Management. Teil 3 beinhaltet den Schutz von baulichen Anlagen und Personen und Teil 4 erklärt elektrische und elektronische Systeme in baulichen Anlagen.
Der VDE prüft im allgemeinen nicht nur den Blitzschutz sondern alle Arten von elektrischen und elektronischen Geräten und Anlagen auf ihre Energieeffizienz, Sicherheit, Gebrauchstauglichkeit, Nachhaltigkeit, Akustik und auf viele weitere Eigenschaften. Des Weiteren führt sie Managementbegutachtungen durch und prüft die Gefahrlosigkeit von Software-Systemen in allen Bereichen.
Sinn des VDE Blitzschutz
Durch den VDE Blitzschutz bestehen für alle Errichterfirmen von Blitzschutzanlagen in Europa die selben Vorgaben und Normen. Der VDE Blitzschutz ist der Richtfaden und das Leitwerk für den Blitzschutz. Der VDE Blitzschutz macht als Regelwerk für Monteure und Hersteller von Blitzschutzanlagen in soweit Sinn, als dass niemand sich von seiner Verantwortung losreden kann und eindeutig niedergeschrieben steht, was Sache ist und Sinn macht.
Blitzschutz im Allgemeinen
Sinn des VDE Blitzschutz ist es Gebäude, Personen und Tiere zu schützen und zu verhindern, dass diese durch Blitzeinschläge geschädigt werden. Beim Blitzschutz wird vom Inneren-, vom Äusseren- und vom Überspannungs-Blitzschutz gesprochen. Der innere Blitzschutz dient dem Schutz von leitenden Teilen und Leitungen im Inneren von Gebäuden. Beim Äusseren-Blitzschutz geht es darum das Risiko von Beschädigungen der Gebäude selbst zu minimieren. Der Überspannungsschutz soll vor der Beschädigung von Elektrogeräten im Haushalt schützen.